Ausflüge

Der Balaton bietet viele Sehenswürdigkeiten und Ziele für Unternehmungen. Wer nicht jeden Tag am Strand liegen möchte, sollte ruhig die Umgebung etwas erkunden, denn das Gebiet rund um den Balaton hat mehr zu bieten als man denkt. Ein sehr schöner Ort am Balaton, ist Keszthely. Markenzeichen von Keszthey ist das Schloss Festetic. Dieses kann man besichtigen und oft finden hier auch Konzerte statt. Vielleicht hat man also Glück und kann ein schönes Sommerkonzert im Schloss von Keszthely genießen. Ein weiteres Highlight in der Umgebung des Plattensees ist die Stadt Sümeg. Hier findet man alte Burgen und historische Gebäude. Es finden heute hier noch Ritterspiele statt. Wer gern einmal einen Wochenmarkt besuchen möchte ist in Fonyod richtig Hier gibt es einen typischen ungarischen Markt, auf dem man alles erdenkliche findet. Die Halbinsel Tihany ragt in den Balaton hinein. Hier findet sich ein wunderschönes altes Kloster, welches auch einen Besuch wert ist.

Budapest

Budapest ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Ungarns. Mit über 1,7 Millionen Einwohnern ist Budapest die neuntgrößte Stadt der Europäischen Union. Laut dem britischen Marktforschungsunternehmen Euromonitor International ist sie des Weiteren die am sechsthäufigsten von Touristen besuchte Stadt Europas. Die Einheitsgemeinde Budapest entstand 1873 durch die Zusammenlegung der zuvor selbstständigen Städte Buda und Pest. Der Name Budapest selbst tauchte zuvor nicht auf, üblich im Sprachgebrauch war Pest-Buda.

Budapest

Fonyod

Fonyod

Die Stadt Fonyod liegt am Südufer des Balatons eingebettet zwischen Balatonfenyves und Balatonboglar. Die Geschichte der Stadt Fonyod reicht schon über 900 Jahre zurück. Der Fonyod wurde zum ersten Mal 1082 in einer Urkunde des Königs Ladislaus des Heiligen erwähnt. In der Zeit der Türkenkriege war Fonyód neben vielen anderen Orten ein Kriegsschauplatz und gelangte durch den Burghauptmann Bálint Polonai Magyar zu Ruhm. Zu dessen Ehren werden noch heute jedes Jahr auf dem Burggelände Festspiele abgehalten. Der Wochen Markt ist auch bekannt als "Zigeuner-Markt". Hier kann man neben Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln auch kunsthandwerkliche Gegenstände und Textilien kaufen. Ein Besuch lohnt sich immer. Ein Paradies für Angler...Zum angeln bietet das Gebiet rund um Fonyod unzählige Möglichkeiten. Ausnahme ist die Schonzeit von Mitte April bis Mitte Mai. Die Fischerei hat hier eine über 2000 Jahre alte Tradition.


Sümeg

Bereits in der Bronzezeit war die Gegend um Sümeg besiedelt. Im 13. Jahrhundert wurde die Burg Sümeg auf dem Kalksteinhügel über der Stadt erbaut. Diese Burg hatte seit der Zeit der Türkenkriege eine militärische Bedeutung. Im Jahr 1643 erhielt Sümeg das Stadtrecht.. Eine Stadtmauer wurde gebaut sowie auch ein Kloster und eine Kirche des Franziskanerordens. Im Jahr 1700 zerstörte ein Brand fast die gesamte Stadt. Für den folgenden Wiederaufbau galt das Gebot, innerhalb der Stadtmauern nur Steinhäuser bauen zu dürfen, um einen erneuten Brand zu verhindern.

Suemeg

Tapolca

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Tapolca ist eine ungarische Kleinstadt mit knapp 16.000 Einwohnern (Stand 2011) nördlich des Plattensees (Balaton). Seit dem 10. Jahrhundert gehört Tapolca zu Ungarn. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Stadt zu einem Industriezentrum der Region. Verschiedene Bodenschätze wurden und werden in der Gegend abgebaut.


Keszthely

Der Platz am See ist seit der Römerzeit besiedelt, in der die Keszthely-Kultur entstand. Dem Führungsstil und der Denkweise der Grafenfamilie verdankt die Stadt ihre historische Bedeutung, die im Jahr 1247 erstmals in einer Urkunde erwähnt wird. Seit dem Jahr 1421 besitzt die Stadt das Marktrecht. Durch die Türkenkriege wurde ihr Wachstum unterbrochen, die Stadt jedoch niemals eingenommen. Im 18. Jahrhundert stieg sie zum geistigen Mittelpunkt der Region auf. Das verdankt sie auch den Feštetics, einem aus Kroatien stammenden Adelsgeschlecht, deren Graf György Festetics im Jahr 1797 das Georgikon gründete. Es handelte sich um eine landwirtschaftliche Hochschule, die im 19. Jahrhundert wesentlich zum Nationalbewusstsein der Ungarn beitrug. Heute ist es die Agrarwissenschaftliche Fakultät der Universität Veszprém. Bereits im 19. Jahrhundert begann mit dem Tourismus eine weitere wichtige Entwicklung. Heute stellt er den größten Wirtschaftszweig dar. Keszthély verfügt über Geschäfte in der Fußgängerzone, der Kossuth Lajos utca sowie über eine barocke Innenstadt.

Keszthely

Hévíz

Heviz

Funde römischer Münzen aus dem See beweisen, dass man auch schon vor knapp 2000 Jahren die heilende Wirkung des Wassers zu schätzen wusste. Forschungen belegen, dass germanische und slawische Stämme zur Zeit der Völkerwanderungen ebenfalls das Gewässer nutzten. Hévíz wird erstmals im Jahre 1328 als Locus vulgariter Hewyz dictus (im Volk Hewyz genannter Ort) urkundlich erwähnt. Die Kur in ihrer heutigen Form mit dem Badebetrieb besteht mittlerweile seit über 200 Jahren. Im Jahr 1795 ließ Graf Festece den Ort zum Heilbad ausbauen, indem er Badehäuser und Kureinrichtungen errichten ließ. Das Thermalbad wurde in den Jahren 1964 bis 1968 erbaut und im Jahr 1987 durch einen Brand beschädigt. Zuletzt wurde es im Jahr 2006 baulich erneuert. Seit dem 1. Mai 1992 wird der Ort als Stadt geführt. Heute besuchen den Ort pro Jahr etwa 900.000 Besucher.


Tihany

Tihany ist eine Gemeinde auf der gleichnamigen Halbinsel am nördlichen Ufer des Balatons in Ungarn. Die Landschaft ist reich an historischen Denkmälern und Naturschätzen. Die bekannteste Sehenswürdigkeit auf der Halbinsel ist die 1055 gegründete barocke Abtei Tihany, deren zwei Türme heute symbolisch für Tihany stehen.

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Balatonboglár

Die Region um den Balaton ist seit rund 6000 Jahren besiedelt. Balatonboglár wurde urkundlich erstmals 1211 erwähnt.Seit Ende des 19. Jahrhunderts hat sich der Ort zu einem der größten Urlaubszentren am Balaton entwickelt, und so wurde im Jahre 1904 in Balatonboglár der erste Badeverein gegründet. 1912 wurde die Stadt zum Heilbad erwählt. Etwa zu dieser Zeit entstand auch der neue Hafen, der heute einer der größten Segelboothäfen am Balaton ist. 1978 vereinigte sich Boglár mit Lelle zu Boglárlelle, trennte sich jedoch 1991 wieder. Die 1932 erbaute katholische Kirche bildet das Zentrum der Stadt. Das älteste erhaltene Baudenkmal ist das 1835 erbaute klassizistische Herrenhaus (Szabadsag utca 14), es bildet heute das Zentrum des staatlichen Weingutes. Seit 1987 ist der Ort internationale Stadt von Wein und Traube. BB - Balatonboglári Borgazdasagi Rt. ist das größte Weinanbauunternehmen der Region Südbalaton.